Versteigerungsbedingungen

 

ACHTUNG: Diese Versteigerungsbedingungen gelten nicht für Versteigerungen wegen Geschäftsaufgabe oder Insolvenz, insbesondere nicht für die Versteigerung am 20.6.2020. Für solche Auktionen gelten die Versteigerungsbedingungen für Auktionen wegen Geschäftsaufgabe, die Sie weiter unten auf dieser Seite finden.

1. Die Versteigerung erfolgt freiwillig im Namen, Auftrag und auf Rechnung der Einlieferer, welche mit den Ziffern nach der Losnummer kenntlich gemacht sind. Eigenware wird auf eigene Rechnung und im eigenen Namen versteigert und als solche gekennzeichnet.

2. Die Katalogbeschreibungen werden nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen, stellen jedoch keine zugesicherten Eigenschaften im Sinne der §§ 459 BGB dar. Alle zur Versteigerung gelangenden Gegenstände können vor der Auktion besichtigt und begutachtet werden. Sie werden in dem Zustand versteigert, in dem sie sich befinden, ohne Gewähr und Haftung für offene oder versteckte Mängel sowie Zuschreibungen. Spätere Beanstandungen, gleich welcher Art, müssen daher unberücksichtigt bleiben.

Für Katalogbeschreibungen sowie schriftliche und mündliche Erläuterungen wird nicht gehaftet.

Dennoch ist der jeweilige Zustand der sämtlich gebrauchten Gegenstände im Limitpreis berücksichtigt.

Bücher, welche zum Aufruf gelangen sind nicht durchgesehen.

3. Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf ein Übergebot nicht erfolgt. Der Versteigerer kann den Zuschlag verweigern, z.B. bei Nichterreichen des Limitpreises. Erfolgt ein Zuschlag unter Vorbehalt, so ist der Bieter auf die Dauer von drei Wochen an sein Gebot gebunden. Erhält er nicht innerhalb dieser Zeit den vorbehaltslosen Zuschlag, so erlischt es. Wird ein Vorbehalt nicht angenommen, kann die Katalognummer ohne Rückfragen an den Limitbieter abgegeben werden.

Bei Auseinandersetzungen oder Zweifel am Zuschlag, oder wenn der Meistbietende den Zuschlag nicht gelten lassen will, ist der Versteigerer berechtigt, neu auszubieten.

Gegenstände ohne Limit werden im Allgemeinen mit 10 – 20.- € aufgerufen, sofern keine höheren Vorgebote vorliegen.

Taxierte Gegenstände werden mit mindestens 10% des Schätzpreises aufgerufen und limitierte Gegenstände werden mit ihrem Limit aufgerufen.

Bis € 160.- wird i. A. um € 10.- gesteigert, danach um ca. 10 %.

4. Der Versteigerer kann einzelne Katalognummern zusammenfassen, trennen, außerhalb der Reihe ausbieten oder zurücknehmen. Schriftliche Vorgebote werden dadurch hinfällig. Weiter kann das Auktionshaus einen Bieter bzw. einzelne Gebote des Bieters ablehnen. Dies z.B. wenn der Bieter dem Auktionshaus nicht bekannt ist oder eine geforderte Sicherheitsleistung nicht erbracht wurde.

5. Der Zuschlag verpflichtet zur Bezahlung und Abnahme der ersteigerten Gegenstände. Der Kaufpreis ist sofort in Euro in bar zu bezahlen oder eine ausgestellte Rechnung sofort zu überweisen. Allfällige Bankgebühren gehen in voller Höhe zu Lasten des Ersteigerers. Eine Stundung des Kaufpreises kann nicht gewährt werden. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus der Zuschlagsumme und dem Versteigereraufgeld in Höhe von 24% der Zuschlagsumme zzgl. der ges. MwSt. (derzeit 19%), gesamt also 28,56%. Die gesamte Summe ist an den Versteigerer zu entrichten.

Der Erwerber verpflichtet sich, die ersteigerten Gegenstände innerhalb von 7 Tagen abzuholen. Der Versteigerer übernimmt keine Haftung für Verlust oder Beschädigungen. Eine Versendung ersteigerter Gegenstände erfolgt auf Kosten und Gefahr des Erwerbers nach schriftlicher Versandanweisung. Nach Ablauf von 14 Tagen ist der Versteigerer berechtigt, die Sache auf Kosten des Ersteigerers bei sich einzulagern, wofür pro Objekt und Tag eine Kostenpauschale von bis zu € 5,00 zzgl. Mehrwertsteuer anfallen können.  Dem Ersteigerer bleibt vorbehalten nachzuweisen, dass Kosten nicht bzw. nicht in dieser Höhe angefallen sind.

Für Kunstwerke, aus deren Verkauf eine Folgerechtsabgabe entsteht, hat der Käufer diese Abgabe zu übernehmen und dem Auktionshaus bzw. dem Einlieferer/Veräußerer zu erstatten. Die Höhe des Anteils des Veräußerungserlöses beträgt gemäß § 26 UrhG: 4% für den Teil des Veräußerungserlöses bis zu 50.000 Euro, 3%  für den Teil des Veräußerungserlöses von 50.000,01 bis 200.000,00 Euro, 1% für den Teil des Veräußerungserlöses von 200.000,01 bis 350.000,00 Euro, 0,5% für den Teil des Veräußerungserlöses von 350.000,01 bis 500.000,00 Euro, 0,25% für den Teil des Veräußerungserlöses über 500.000,00 Euro. Der  Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12 500 Euro. Liegt der Zuschlagpreis unter 400,00 € wird keine Abgabe fällig.

6. Wenn der Ersteher trotz Mahnung und nach Setzung einer Frist von sieben Tagen die Abnahme verweigert, und/oder die fälligen Beträge nicht bezahlt, ist der Versteigerer nach Wahl berechtigt, die Rechte aus dem Zuschlag durchzusetzen oder das Versteigerungsgut erneut zu versteigern oder frei zu verkaufen. Eventuelle Schadensersatzansprüche bleiben davon unberührt.

7. Das Eigentum an den ersteigerten Gegenständen geht erst nach vollständiger Bezahlung an den Erwerber über. Gefahrenübergang und Lagerung des ersteigerten Gutes gehen ab Zuschlag auf den Erwerber über bzw. zu seinen Lasten. Dies gilt auch für den Freiverkauf.

8. Die Abnahme der ersteigerten Gegenstände muss sofort erfolgen. Eine Haftung für etwaige Beschädigungen oder Verlust der Güter übernimmt der Versteigerer nicht. Jede Verwahrung und Transport erfolgt auf Kosten und Risiko des Erwerbers.

9. In den Auktions- und Geschäftsräumen haften die Besucher ( Eltern haften für ihre Kinder ) insbesondere bei Besichtigungen ungeachtet eines Verschuldens für alle verursachten Schäden.

10. Schriftliche Gebote sind bindend und können nicht widerrufen werden. Sie werden im Interesse des Bieters durchgeführt. Bei schriftlichen wie auch bei telefonischen Geboten ist die Losnummer verbindlich, um das Gebot ausführen zu können. Der auf dem Auftragsformular vermerkte Preis gilt als Höchstgebot, der Zuschlag kann auch zu einem niedrigeren Preis erfolgen. Schriftliche Gebote müssen bis spätestens 18 Uhr des Vortages der Auktion vorliegen. Danach eingegangene Vorgebote können, müssen aber nicht berücksichtigt werden.

11. Bei telefonischen Bietern übernimmt das Auktionshaus keine Gewähr für das Zustandekommen der Verbindung. Das Risiko der Nichterreichbarkeit oder der Verbindungsstörung trägt der Bieter.

Die Voraussetzungen für telefonische Bieter gelten sinngemäß auch für Online-Bieter sowie für Vorgebote, welche durch das Internetportal lot-tissimo eingehen. Bei Bietern des Internetportals lot-tissimo trägt das Auktionshaus keine Haftung für die Übermittlung seitens lot-tissimo. Es  wird darauf hingewiesen, dass  das  Internetportal  des  Auktionshauses  auf  die Seiten  des  Portals lot-tissimo  weiterleitet. Gebote im Internet werden nur durch das Portal lot-tissimo akzeptiert und bearbeitet. Gebote per Email werden nur in Ausnahmefällen bei Verifizierung durch das Auktionshaus angenommen, ansonsten abgelehnt.

12. Die Daten der Bieter werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen verarbeitet und geschützt. Nutzer des Portals lot-tissimo haben sich diesbezüglich an dieses zu wenden.

13. Die Versteigerungsbedingungen gelten sinngemäß für den Nachverkauf oder einen freihändigen Verkauf.

14. Die im Katalog angegebenen Preise sind Limitpreise oder Schätzpreise.

15. Die allgemeinen Versteigerungsbedingungen sind an der Kasse einzusehen. Die Abgabe eines Gebots bedeutet die Anerkennung dieser Versteigerungsbedingungen.

16. Sofern wir militärgeschichtliche Objekte oder Gegenstände des Dritten Reiches versteigern, erfolgt dies ausschließlich zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder zu ähnlichen Zwecken. Auktionsteilnehmer und Bieter versichern dies ebenfalls.

17. Schadenersatzansprüche gegen das Auktionshaus wegen Rechts- und Sachmängeln sowie aus sonstigen Rechtsgründen sind ausgeschlossen, soweit sie nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Handeln des Versteigerers oder auf einer solchen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten durch den Versteigerer beruhen. Dies gilt auch für Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen des Versteigerers. Alle Ansprüche an den Versteigerer verjähren ein Jahr nach der Übergabe des Versteigerungsgegenstandes, soweit sie nicht auf einer vorsätzlichen Rechtsverletzung beruhen. Die Haftung des Versteigerers für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt hiervon unberührt.

18. Sollte eine der vorstehenden Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, so bleibt die Gültigkeit der übrigen davon unberührt.

19. Erfüllungsort für beide Teile ist 79194 Gundelfingen, der Gerichtsstand ist Freiburg i. Br.

Versteigerungsbedingungen für Auktionen wegen Geschäftsaufgabe

ACHTUNG: Diese Versteigerungsbedingungen gelten nur für Versteigerungen wegen Geschäftsaufgabe oder Insolvenz, insbesondere für die Versteigerung am 20.6.2020. Für alle anderen Auktionen gelten die allgemeinen Versteigerungsbedingungen, die Sie oben auf dieser Seite finden.

Mit der Teilnahme an unseren Versteigerungen erkennen Sie nachfolgende Versteigerungs- und Verkaufsbedingungen von Thomas Sieglin, öffentl. best. u. vereidigter Versteigerer (nachfolgend Versteigerer genannt) und der Auktionshaus Sieglin GmbH an.

  1. Alle Gegenstände werden in dem Zustand verkauft, wie sie stehen und liegen. Ansprüche des Käufers auf Schadenersatz neben der Leistung oder statt der Leistung, gleich aus welchem Rechtsgrund, insbesondere wegen Mängeln, der Verletzung von Pflichten aus dem Schuldverhältnis oder aus unerlaubter Handlung, werden ausgeschlossen. Angaben in der Versteigerungsliste, insbesondere technische Daten, Maße, Fabrikate, Baujahre oder Mengenangaben sind unverbindlich und stellen keine Bestimmung der Beschaffenheit des Kaufgegenstandes dar, insbesondere wird durch die Angaben in der Versteigerungsliste keine Beschaffenheitsgarantie übernommen.
  2. Der Versteigerer ist berechtigt, Nummern zusammenzulegen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge zu versteigern oder zurückzuziehen, sowie die Höhe der Beträge, welche geboten werden müssen, zu bestimmen.
  3. Der Zuschlag an den Meistbietenden wird nach dreimaliger Wiederholung des Höchstgebotes erteilt. Der Zuschlag kann jedoch ohne Angabe von Gründen verweigert und unter Vorbehalt erteilt werden. Der Zuschlag unter Vorbehalt ist ausschließlich für den Bieter 14 Tage verbindlich. Der Versteigerer kann jedoch jederzeit ohne Angabe von Gründen von seinem Recht Gebrauch machen, das Gebot unter Vorbehalt abzulehnen. Geben mehrere Personen gleichzeitig dasselbe Gebot ab und bleibt die Aufforderung des Versteigerers zur Abgabe eines höheren Gebotes erfolglos, so erteilt dieser den Zuschlag nach eigenem Ermessen.
  4. Mit dem Zuschlag bzw. dem freihändigen Verkaufsabschluss geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der versteigerten bzw. verkauften Gegenstände auf den Käufer über.
  5. Das vom Käufer an den Versteigerer außer dem Kaufpreis zu zahlende Aufgeld beträgt 20 %. Auf den Gesamtpreis wird die gesetzliche Mehrwertsteuer in Höhe von 19% erhoben. Alle Gegenstände werden nur gegen Barzahlung oder Zahlung per bankbestätigtem LZB Scheck verkauft. Die Annahme von Schecks liegt im Ermessen des Versteigerers und erfolgt erfüllungshalber. Der Kaufpreis ist bei einem Kauf im Rahmen einer Versteigerung zum Zeitpunkt des Zuschlags sofort fällig, bei freihändigem Verkauf mit Abschluss des Kaufvertrages. Die Aufrechnung gegen den Kaufpreisanspruch ist nur mit solchen Gegenforderungen zulässig, die nicht bestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Der Käufer kann ein Zurückbehaltungsrecht nur geltend machen, wenn es auf Ansprüchen aus demselben Kaufvertrag beruht.
  6. Käufer aus Staaten, die nicht der EU angehören, haben die MwSt. als Kaution an den Versteigerer zu zahlen. Nach Vorliegen der ordnungsgemäß abgestempelten Original-Ausfuhrpapiere wird die MwSt. zurückerstattet. Verkäufe an Interessenten aus EU-Staaten können nur nach Vorliegen der amtlich beglaubigten Umsatzsteuer-Identifikationsnummer umsatzsteuerfrei erfolgen.
  7. Das Eigentum an den verkauften Gegenständen geht erst nach vollständiger Bezahlung des Kaufpreises nebst Aufgeld und MwSt. auf den Käufer über.
  8. Die Ausgabe der Originalrechnung erfolgt nach vollständiger Rechnungsbegleichung. Die Abholung der Artikel kann nur nach Vorlage der Originalrechnung gewährt werden.
  9. Abtransport und Demontage der Kaufsache erfolgen auf Kosten und Risiko des Käufers unmittelbar nach dem Zuschlag. Für Beschädigungen, die bei der Demontage oder dem Abtransport am Eigentum des Verkäufers, des Versteigerers oder Dritten entstehen, haftet der Käufer. Die ersteigerte Ware muss innerhalb der angegebenen Termine vollständig abgeholt werden. Sollte der ausgemachte Abholtermin nicht eingehalten werden, so haftet der Käufer für sämtliche Folgekosten, z.B. weitere Lagerung, Demontage, ggf. Auslagerungen, etc.
  10. Der Versteigerer ist berechtigt, Kaufgelder und Nebenleistungen im eigenen Namen für Rechnung des Auftraggebers einzuziehen und einzuklagen.
  11. Der Aufenthalt auf dem Versteigerungsgelände geschieht auf eigene Gefahr. Das Rauchen ist untersagt.
  12. Für die Übergabe der Kaufsache ist der jeweilige Standort der versteigerten Gegenstände Erfüllungsort, für Zahlungen der Sitz des Versteigerers . Ist der Käufer Vollkaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so gilt der Gerichtsstand Freiburg als vereinbart.
  13. Für Unfälle während der Besichtigung, Versteigerung und Abholung wird keine Haftung übernommen. Die Inbetriebnahme von Geräten, Maschinen oder Fahrzeugen ist strengstens untersagt.
  14. Alle Besucher der Versteigerung haften für verursachte Schäden, gleich welcher Art.
  15. Für alle zum Verkauf gestellten Objekte, welche freihändig verkauft werden, gelten ebenfalls die vorstehenden Bedingungen.
  16. Für die Übereinstimmung zwischen Fotos und technischer Beschreibung, sowie Positions- und Artikelnummern, wird keine Gewähr übernommen. Druck-/Tippfehler und Irrtum vorbehalten.
  17. Bei einer Absage der Versteigerung durch einen wichtigen Grund, können gegen den Versteigerer keinerlei Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.
  18. Die Adresse, die Sie auf dem Anmeldeformular eingetragen, ist für die Rechnungsstellung bindend. Möchten Sie mehrere Artikel auf verschiedene Rechnungsempfänger kaufen, müssen Sie hierfür entsprechend mehrere Anmeldeformulare ausfüllen. Sie erhalten dann auch mehrere Bieternummern. Nachträgliche Änderungen werden gesondert berechnet: pro Rechnung erheben wir eine Bearbeitungsgebühr von 10€ zzgl. MwSt.
  19. Gegenstände, die nicht im Abholzeitraum (bis spätestens Freitag, 26. Juni 2020) am Versteigerungsort abgeholt wurden, werden zu Lasten des Käufers ggf. auf das Gelände des Versteigerers abtransportiert. Dort fallen Standgebühren von bis zu 20.- € zzgl. MwSt. pro Tag, je nach Gegenstand, an. Gegenstände die 6 Monate nach der Versteigerung nicht abgeholt wurden, bzw. für die keine Standgebühren gezahlt wurden, gehen nach Ablauf dieser Zeit in das Eigentum des Versteigerers über. Etwaige Entsorgungskosten gehen jedoch zu Lasten des Käufers.
  20. Für das Verladen (Verladehilfe, manuell oder mit Hilfsmittel) oder den Abbau durch Mitarbeiter des Versteigerers bzw. der Auktionshaus Sieglin GmbH oder der Autohaus Stöffler GmbH von Fahrzeugen oder Gegenständen, wird im Schadensfall keinerlei Haftung übernommen. Der Mitarbeiter handelt im Auftrag des Käufers (Ersteigerer). Der Käufer trägt die Kosten für etwaige Schäden zu 100 % selbst.

Einlieferungsbedingungen

1. Auktionshaus Sieglin GmbH versteigert die eingelieferten Gegenstände im Auftrag des Einlieferers.

2. Der Einlieferer von Versteigerungsgütern erhält den vollen Zuschlagsbetrag abzüglich einer Versteigerungsgebühr von 30% zzgl. ges. Mwst. (derzeit 19%). Eine Losgebühr von € 5,95 inkl Mwst. in der auch die Versicherung der eingelieferten Objekte inkludiert ist, gilt als vereinbart.

3. Falls der Einlieferer Gegenstände vor der Versteigerung zurückzieht, verpflichtet er sich, eine Gebühr von 25% zzgl. ges. Mwst. des vereinbarten Limitpreises zu entrichten. Sobald der Katalog fertiggestellt ist, ist ein Rückzug von Gegenständen i.A. nicht mehr möglich. Falls in begründeten Ausnahmefällen Gegenstände, die bereits vorgeboten sind, zurückgezogen werden, werden 25% zzgl. ges. Mwst. von der Höhe des Ausrufpreises berechnet.

4. Der Versteigerungsauftrag erlischt nach 6 Monaten oder nach erfolgter Versteigerung. Er erneuert sich um jeweils 3 Monate, falls er nicht gekündigt wird.

5. Die Abholung der nicht versteigerten Gegenstände liegt in der alleinigen Verantwortung des Einlieferers.

6. Falls die Gegenstände nicht in der nächstmöglichen Auktion versteigert werden können, oder wenn es gleich für Teile oder die gesamte Partie so vereinbart ist, kann ein freihändiger Verkauf erfolgen. Dies beinhaltet auch die Veräußerung via Ebay oder ähnlichen Portalen. Bei einem Verkauf über Ebay o.ä. erhöht sich die Provision automatisch auf 40% zzgl. ges. Mwst. (derzeit 19%). Limitpreise entfallen, d.h. bei Ebay-Auktionen gilt 1.- Euro als Startpreis als vereinbart. Bei weiteren Saalauktionen ermäßigt sich das Limit automatisch um jeweils 50%. Es kann auch vereinbart werden, einen Teil oder alle Gegenstände einer Einlieferung direkt bei Ebay oder auctionet bzw. einer anderen Internet-Plattform zu veräußern. Alle Punkte dieser Einlieferungsbedingungen gelten dann wie bei einer Einlieferung in eine Präsenzauktion.

7. Falls der Einlieferer auf Limitpreisen besteht, werden diese unteren Limitpreise mit beiderseitigem Einverständnis festgestellt. Unter diesem Limit darf ein Zuschlag nur unter Vorbehalt erfolgen. Die Abgabe von Gegenständen zu diesem Vorbehaltsgebot bedarf der schriftlichen Zustimmung des Einlieferers innerhalb von 10 Arbeitstagen.

8. Für den Regelfall, dass der Einlieferer keinen Limitpreis vorgibt, setzt der Auktionator einen Taxwert der Gegenstände nach bestem Wissen und Gewissen fest. Der Aufruf erfolgt dann zu mindestens 10% dieser Taxe. Für den Fall, dass Gegenstände ohne Limit und ohne Taxe aufgerufen werden, beträgt der Anfangspreis mindestens 10.- Euro.

9. Auf Wunsch können Gegenstände auch im Katalog zur Auktion abgebildet werden. Die Kosten hierfür gehen auch bei Nichtverkauf der Gegenstände zu Lasten des Einlieferers.

10. Der Einlieferer haftet für Angaben, welche die Echtheit, die Provenienz oder das Alter der von ihm eingelieferten Gegenstände betreffen.

11. Auktionshaus Sieglin GmbH versichert die eingelieferten Gegenstände auf Kosten des Einlieferers gegen Einbruch, Diebstahl, Feuer, Wasser und Vandalismus. Pro Los beträgt die Gebühr pauschal 1.- Euro. Auktionshaus Sieglin GmbH haftet nicht, gleich aus welchem Rechtsgrund, es sei denn, ihm falle Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last.

12. Gold- und Silbergegenstände dürfen unter dem Marktwert versteigert werden.

13. Der Einlieferer stimmt zu, dass im Falle folgerechtspflichtiger Verkäufe nach dem Urheberrechtsgesetz sein Name und seine Anschrift auf Verlangen der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst mitgeteilt wird. Wünscht der Einlieferer Geheimhaltung, so verpflichtet er sich, dem Versteigerer einen Anteil in Höhe von 5% des Verkaufserlöses zzgl. ges. Mwst. auf diesen Anteil zu zahlen, den der Versteigerer dann für ihn abführt.

14. Die Versteigerungsabrechnung erfolgt innerhalb von sechs Wochen nach der Versteigerung, vorbehaltlich der erfolgten Bezahlung durch den Käufer.

15. Über die in eine Auktion eingelieferten Gegenstände erhält der Einlieferer eine schriftliche Einlieferungsbestätigung.

16. Eventuell anfallende Transportkosten gehen zu Lasten des Einlieferers.

17. Diese Bedingungen gelten sinngemäß auch für den freihändigen Verkauf.

18. Sollten einzelne Punkte der Einlieferungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, bleiben die übrigen Bedingungen davon unberührt.

Erfüllungsort für beide Parteien ist 79194 Gundelfingen, der Gerichtstand ist Freiburg i. Br.